Agenda 2010 – Hartz IV

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Es kann der Ärmste nicht in Frieden leben,
wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.¹
Diese Nachbarn sind meist ganz banale Leute.
Am Ende ist alles in Arm und Reich geteilt.
Und ist alle Welt zerstört für den Profit weniger.
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(Ich kenne solche Leute, SPD-Mitglieder oder Job Center-Mitarbeiter und was da sonst noch rumläuft, man kann denen ja nicht immer aus dem Wege gehen. Und so habe ich – zwangskonfrontiert -, im Besonderen im Dialog mit einem naturwissenschaftlich gebildeten und hochdekorierten SPD-Mitglied versucht, deren Selbstverständnis zu ergründen.- Sie haben mich Hannah Arendts Formel von der „Banalität des Bösen“ gelehrt.
Die sind ganz unberührt, tun ihre Pflicht um eines Vorteils/Lohnes willen und würden auch was anderes machen. Konfrontiert man sie aber mit dem Verbrechen, des Teil sie sind ohne ihnen etwas (Ordnung, Verdienst) anbieten zu können, erfährt man die ganze gleichgültige Brutalität, zu der Menschen in einer für sie vorteilhaften gesellschaftlich-politischen Struktur fähig sind. Die Charaktere sind immer da und, so konzertiert wie sie jetzt die Völker verarmen werden sie, wenn es an der Zeit ist, auch wieder das „Notwendige“ tun. Die haben kein Erbarmen!)
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wa22.5.2016
(1) Abwandlung des Satzes: Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt, aus Friedrich Schillers „Wilhelm Tell“.