Heine, Heinrich

EINORDNUNG 2022 > Einordnung a-z > Andere >  Heinrich Heine
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 Alles dient der Zerstörung des westlichen politischen Systems!
 Alles dient der Erreichung einer neuen - zivilisierten Epoche!
     Den bösen Irrsinn den ich sehe ..., ich kann nicht anders!

Das Volk ist arm wie weiland, aber Tand und Kalorien gibt es mehr.
Die Freiheit ist Lug und Trug. – Ein Fluch dem falschen Vaterland.

Polemik: Die sollten sich fürchten wie dereinst ihre Vorgänger, die die den Heine aus dem Lande trieben, die Volksverarmer und Antidemokraten, die Ärmsten noch den letzten Groschen aufrechnen! – Diese falsche Elite in den Regierungen und Parlamenten des Westens.
Aber stattdessen sehe ich mit Abscheu, wie all diese immer gleichen “anständigen und gerechten Leute” wieder und wieder Gutes, Wahres und Schönes auf ihre Seite und somit doch nur in ihre böse Gosse ziehen – auch den Heine reißen die Aktuellen heute durch ihre schmierige Jauche hinter sich her, mit gierig festem Schritt und Tritt der Kultur- und Klimazerstörung entgegen.

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Heinrich Heine. Stahlstich um 1850.

Heinrich Heine. Stahlstich um 1850.

Behauptung: Der Heine wollte ein anderes Vaterland, und nach dem würde er auch heute streben. – Seht doch, der Heine hat sich human und progressiv bewährt!
Wer kann sich wen auf die Fahne heften?!

Ziel: Den Heine muss man dem westlichen politischen System absprechen wie auch Thomas Münzer und vielen anderen mehr – wir tragen Sie und die Zivilisation weiter!
Und der Feind soll sie nicht vor uns nennen, denn der ist wieder nur die böse Macht!

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Folgt: Der Heine aber hat sich schon mit wenigen Zeilen deutlich erklärt und mit gutem Hasse und brillantem Fluchen geschrieben:

Die schlesischen Weber (1845)
Heinrich Heine (1797-1856)

Im düstern Auge keine Träne
Sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Zähne:
Deutschland, wir weben dein Leichentuch,
Wir weben hinein den dreifachen Fluch –
Wir weben, wir weben!

Ein Fluch dem Gotte, zu dem wir gebeten
In Winterskälte und Hungersnöten;
Wir haben vergebens gehofft und geharrt –
Er hat uns geäfft, gefoppt und genarrt –
Wir weben, wir weben!

Ein Fluch dem König, dem König der Reichen,
Den unser Elend nicht konnte erweichen
Der den letzten Groschen von uns erpreßt
Und uns wie Hunde erschießen läßt –
Wir weben, wir weben!

Ein Fluch dem falschen Vaterlande,
Wo nur gedeihen Schmach und Schande,
Wo jede Blume früh geknickt,
Wo Fäulnis und Moder den Wurm erquickt –
Wir weben, wir weben!

Das Schiffchen fliegt, der Webstuhl kracht,
Wir weben emsig Tag und Nacht –
Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch,
Wir weben hinein den dreifachen Fluch,
Wir weben, wir weben!

d.wal-7.2.2021bis7.9.2022


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