Besitzbürgerstaat

Demokratie heißt Volks-Herrschaft wie Freiheit, heißt Gerechtigkeit.
Die Umkehrung heißt:
Keine Gerechtigkeit keine Freiheit keine Demokratie.
Die Frage ist nicht, ob Demokratie doch ungerecht ist, sondern was ist die gerechte Norm der Demokratie?
Das alte Unrecht hat bestand. Kein Demokrat kann in ruhe bleiben!
Der verbreitete Glaube an Freiheit wie Demokratie ist nur das Resultat der Lügen derer, die immer zuerst die Freiheit rauben!

Kein wirklicher Machthaber verarmt sich selbst oder lässt sich von seinem Verwalter um Hab und Gut bringen. Die Macht liegt im Westen/im Kapitalismus nicht bei den Völkern, sondern bei einer verräterischen politischen Struktur/Gruppe im Dienst weniger.
Das Erkenntnisproblem ist nur, dass die gebildeten Bürger schon wieder „versagen“!

/wa31.8.2014

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Nicht-Demokratie – Argumentation
Im Westen ist keine Demokratie, denn die Gegenwärtigkeit eines Prinzips und so auch des politischen Prinzips Demokratie, dass auf Deutsch Volksmacht heißt, findet ihren Beweis mit dem zu erwartenden Ergebnis. Volksmacht lässt erwarten, dass das Volk, also wenigstens die Mehrheit der Bürger, untereinander gerecht über die Früchte allen Machtstrebens verfügt. Das ist im Westen/im Kapitalismus nicht der Fall!
Die wenig verborgenen Unrechtstatbestände hinter der erreichten gesellschaftlichen Vermögensverwerfung leuchten im Lichte der Idee/Norm von Freiheit und Gleichheit, als unleugbares Unrecht grell auf: Es sind etwa die elementare ungerechtfertigte Ungleichbehandlung der Bürger im Wahlrecht, im Parteienrecht, im Wirtschaftsrecht oder im Steuerrecht oder die Eigentumsvorenthaltung (Grundanteil) oder die Unterwerfung der Betrogenen mit dem Instrumentarium des Sozial- Wohlfahrtsstaates.
Die Vermögensverteilung in den Ländern des Westens zeigt, dass die Mehrheit der Bürger der Völker des Westens nicht in relativer Ausgeglichenheit (Gleichheit) – Gerechtigkeit, sondern in relativer Armut lebt und beweist auf analytisch elementarer Ebene, dass keine Demokratie besteht!
Die heute von Demokratie reden, sind die ewig gleichen: Sie wollen die beraubten in ihrem Armutsjoch besänftigen. Diesen Leuten ist ihr Vorteil primär! Die mit dieser Prämisse entstehenden Lasten, wie Umweltzerstörung, Armut und Wohnungsnot oder der Niedergang der Dörfer sind ihnen relativ gleichgültig.

Die Quantität der Vermögensverteilungsungleichheit ist im Hinblick auf die Qualität der gesellschaftlichen Ordnung selbsterklärend und ein unübersehbares Unrechts-Moment.

Demokratie-Lüge – Elementarprinzip-Lüge
Der Westen redet von seinem Staatsprinzip als von dem am besten Gerechtigkeit gewährleistenden. Demokratie. Es ist aber nur, wie es immer war! Analysiert man die Selbstbeschreibung der politischen Systeme des Westens vom Mittelalter bis zum Vorgegenwärtigen, zeigt sich, dass alle „vordemokratischen“ Prinzipien Lügen waren. Es zeigt sich durchgängig eine Elementarprinzip-Lüge.
Jede unrechte/ungerechte politische Struktur wurde von ihren Protagonisten/Profiteuren ausdrücklich als gut/bestmöglich und endgültig beschrieben. Diese Beschreibung basiert regelmäßig auf einem primären – vermeintlich Gerechtigkeit konstituierenden – Prinzip: Göttliche Ordnung (gesellschaftliche Gliederung von höheren Mächten), Sozialismus (Arbeiter- und Bauernmacht), Nationalsozialismus (völkischer Sozialstaat), waren die Prinzipien, die nach Auskunft der jeweiligen Obrigkeit das Äußerste an Gerechtigkeit erreichten.
Doch haben sich ohne Frage alle prinzipiellen Rechtfertigungsselbstbeschreibungen als Volksbetäubung- und Verdummung herausgestellt. Es waren – wie heute – Gesellschaften, in denen immer nur wenige über Verteilung und Werte verfügten. Und wer will denn auch dem Herrn (Gott) die Legitimation des Absolutismus des 18. Jahrhunderts unterstellen und wer den Sozialismus als Arbeiter und Bauernmacht rechtfertigen oder den Nationalsozialismus als sozialen Arbeiterstaat anerkennen. – Und die heutige Rechtfertigung?

Die gerechte politische Ordnung schafft Recht! – Sie hat keinen Anlass zur universeller Rechtfertigung!
Alle gewesenen Elementarprinzipien zeigen aber ein Muster! – Unrechtsrechtfertigung!
Demokratie heißt das Elementarprinzip des Westens!
Die Vermögensverteilung qualifiziert die westliche Ordnung.
Die Völker glauben nur immer zu lange an die Macht im „ewigen“ Gewand!
Bis der altbekannte Feind sie wieder ganz in jammervoller Armut hat!

Die Demokratie-Lüge ist die Einflüsterung, es gäbe ein beschreibbares Gerechtigkeits-Prinzip, das einmal eingesetzt sich selbst perpetuiert also fortwährend, die gesellschaftlichen Kräfte strukturierend, Gerechtigkeit auswirft, obwohl der Beweis, nämlich anhaltende Gerechtigkeit in einer Großgesellschaft, fehlt. Demokratie existiert in der von den Protagonisten suggerierten Form nicht, weder materiell noch als konsistente Theorie!
Die Demokratie-Wahrheit ist, dass man Demokratie, also Volksmacht, nur substanziell als Ergebnis messen kann: Ist Volks- Mehrheitsgerechtigkeit (Vermögensverteilung) oder nicht. – Lässt die Vermögensverteilung auf Volksmacht oder eben Demokratie schließen oder nicht! Wenn nicht, sind die demokratischen Regeln nicht ausreichend. Dann muss man von der politischen Klasse erwarten, dass sie, ohne demokratisch gezwungen zu sein ihrem Auftrag gemäß Demokratie zwingt. Mit Grundanteil!
Der sich demokratisch beschreibende Westen sieht im historischen Vergleich, trotz seiner nacharistokratisch „demokratischen“ Modernität unter dem Strich aus, wie der ewig gleiche alte Raub- und Lügenstaat.

Das historische Muster weist auf eine Prinziplüge hin und die gesellschaftliche Gegenwart im Westen lässt eine ungerechte Gesellschaft durch staatliche Subjektivität erkennen.
Alles deutet auf staatliches Unrecht?
Wo sind nun heute die Intellektuellen, die Eliten und Bürgerlichen die demokratisch tugendhaft ihr Wort erheben?
Nein. – Sie habe vor 1929 und vor 1945 „versagt“. Was kann man da heute verlangen! Klimakatastrophe, Ungerechtigkeit? – Hauptsache Kontinuität!
Ich kenne diese Leute. Es ist ihnen egal! Ihr seid ihnen egal!- Hauptsache Kontinuität unter irgendeinem Motto!

/wa31.8.2014